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Umweltfreundlicher Angelköder

  • Dorian Stefanek
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 24 Stunden

Die Zukunft gestaltet sich nicht mit Worten, sondern mit Taten

Deshalb sind wir von Stefanek Swiss Lures stolz darauf, dass wir einen Teil dazu beitragen, unsere Welt ein Stück besser zu machen. Und das ist erst der Anfang.

 

In einer Zeit des Überflusses ist es wichtig auf unsere Zukunft zu achten. Taten von heute haben Einfluss auf morgen. Wir werden einen Unterschied in der Hobbyfischerei machen.

 

Herkömmliche Angelköder bergen nicht nur ökologische, sondern auch gesundheitliche Risiken. Viele bestehen aus Phthalaten oder anderen giftigen Weichmachern. Diese machen das harte PVC (Polyvinylchlorid) weich und elastisch. Sie lösen sich während des Angelns oder wenn sie in der Natur liegenbleiben aus dem Material und gelangen so in unsere Gewässer. In der Natur können sie das fragile Gleichgewicht der im Gewässer lebenden Organismen stören und das gesamte Ökosystem beeinträchtigen. Noch gravierender ist die Möglichkeit, dass diese Chemikalien ins Grundwasser gelangen und so auch von Menschen aufgenommen werden. Langfristig kann dies die Fortpflanzung, das Nervensystem und die menschliche Entwicklung beeinflussen – Konsequenzen, die weit über das Wasser hinausreichen.


Was haben wir bereits umgesetzt?

Unsere Köder sollen einen möglichst geringen Einfluss auf die Natur haben, daher ist die Materialwahl entscheidend. Den elastischen Teil haben wir durch Silikon ersetzt. Dieses ist von Natur aus weich und elastisch und enthält keine als gefährlich eingestuften Substanzen (gemäss EG-Richtlinie 67/548/EWG). Silikon ist zwar nicht schnell biologisch abbaubar, aber chemisch inert, was bedeutet, dass es im Ökosystem keine negativen Auswirkungen hat. Mit der Zeit zerfällt es in kleine Teile, wodurch jedoch kein klassisches Mikroplastik entsteht, sondern es zersetzt sich in seine Grundelemente Silizium und Sauerstoff.

Blei ist für seine toxische Wirkung bekannt, daher haben wir es durch unschädliches Zinn ersetzt. Zinn hat keinen toxischen Einfluss, behält nahezu die gleichen mechanischen Eigenschaften und hat sogar einen niedrigeren Schmelzpunkt, was die Verarbeitung energieeffizienter macht.




Was möchten wir noch entwickeln?

Wir sind auf gutem Weg, die Auswirkungen möglichst zu minimieren – doch unser Ziel ist noch nicht ganz erreicht. Wir haben den Anspruch, dass unsere Köder biologisch abbaubar sind. Gemäss EN ISO 14851:2019 muss das Material unter definierten Bedingungen innerhalb von 28–180 Tagen zu einem Großteil (häufig ≥ 60–90 %) abgebaut werden. Darunter darf die Haltbarkeit, Qualität und Performance nicht leiden. Wir sind daran, ein Material zu entwickeln, welches genau diesen Voraussetzungen entspricht.

 

Wenn du unser Projekt, die Fischerei nachhaltiger zu gestalten, unterstützen möchtest, kannst du das sehr gerne tun. Unsere Köder sind auf unserer Webseite (www.stefanek-lures.ch) erhältlich. Darüber hinaus sind sie bereits in lokalen Angelgeschäften verfügbar: bei Andy’s Fischershop in Zürich (www.fischer-shop.ch) und bei Swissbaits in Amriswil (www.swissbaits.ch).

 

Auch wenn du selbst kein Angler bist, betrifft dich dieses Thema – du trinkst Wasser und isst vielleicht Fisch. Bitte weise Angler auf die giftigen Köder und deren Alternativen hin. Denn jeder Schritt zählt – auch wenn er klein erscheinen mag. Danke für deine Unterstützung.

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