top of page

Wie Eisendüngung zur Reduktion von CO₂ in der Atmosphäre beitragen kann

Kleanie Bühler
10. Aug.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Aug.

In ihrer Arbeit hat Kleanie Bühler die Methode der Eisendüngung näher untersucht. Dabei werden kleinste Algen im Meer, sogenannter Phytoplankton, mit der Zugabe von Eisen durch Photosynthese dazu angeregt, vermehrt CO₂ aus der Atmosphäre aufzunehmen – ein möglicher Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Im Gespräch gibt Kleanie Bühler Einblicke in ihre Überlegungen und Beweggründe für die Auseinandersetzung mit diesem Thema.


Kleanie, warum ist dein Thema heute – genau jetzt – wichtig?  Ich denke, ich muss es kaum wiederholen. Die Klimakrise passiert jetzt. Es ist daher unumgänglich, dass wir uns Gedanken machen und zielorientiert Lösungen suchen, damit wir die Auswirkungen möglichst klein halten können. Hierbei widmet sich meine Arbeit vor allem den steigenden Temperaturen, welche durch die hohe C02 Konzentration in der Atmosphäre verursacht werden. Diese Veränderung wird uns alle beeinflussen und unsere Umwelt, wie wir sie kennen, drastisch verändern. Es ist daher ein Thema, dass uns alle angeht. Wir alle müssen etwas dafür tun.

Was hat dich motiviert, dich in deiner Abschlussarbeit mit nachhaltiger Entwicklung zu beschäftigen?  Es war für mich ein Thema, dass schon immer präsent war und ich hatte schon immer die Motivation, meinen Beitrag zu der Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Es war für mich daher keine Frage, die Chance der Maturaarbeit zu nutzen, um diesem Wunsch zu folgen. Auch wenn ich dies leider in meiner Arbeit nicht im Detail behandeln konnte, spielte es für mich auch eine grosse Rolle den ethischen Aspekt der nachhaltigen Entwicklung genauer betrachten zu können. Viele Methoden zur Reduktion des Klimawandels, wie auch die Eisendünung, fallen der Natur zu last. Ich wollte mich daher näher mit einer Methode befassen, um auch diese ethische Dimension besser verstehen zu können.    Wie hat die Auseinandersetzung mit dem Thema dich selbst – oder dein Umfeld – verändert?  Die Auseinandersetzung mit dem Thema durch meine Arbeit hat mir vor allem gezeigt, dass wir als Menschheit an der zielgerichteten Umsetzung von Massnahmen arbeiten müssen. Für viele unserer heutigen Probleme existieren bereits gute und einfallsreiche Lösungsstrategien, wir haben sie uns nur noch nicht richtig zu Nutze gemacht. Es ist nicht mehr genug eine gute und umsetzbare Idee zu haben, es müssen zudem auch alle Betroffenen, wenn auch mit noch so unterschiedlichen Hintergründen, miteinbezogen werden. Verhandlungen, Diskussionen und gezielte Zusammenarbeit sind unumgänglich, wenn aufrichtig an der Umsetzung von Lösungsstrategien gearbeitet werden möchte.

Wenn du eine Botschaft an viele Menschen richten könntest: Was würdest du ihnen mitgeben?  Ich würde mir wünschen, dass die gesamte Menschheit stärker an einem Strang ziehen würde. Wir sitzen alle im gleichen Boot, egal welche Landesgrenzen wir versuchen aufrecht zu erhalten. Vor allem die Schweiz, wenn auch noch so klein, hat so viele Privilegien und Ressourcen. Wir müssen uns diesen bewusster werden und sie dort nutzen, wo sie den meisten Menschen helfen können.

Kommentare


bottom of page